Geschichten:Sturmesernte Teil 10: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Teil 10: Grafschaft Eslamsgrund, Baronie Gallstein, Burg Mor’Tres'''
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'''Grafschaft Eslamsgrund, Baronie Gallstein, [[Handlungsort ist::Garetien:Burg Mor'Tres|Burg Mor'Tres]]'''
  
  
Es kam [[Briefspieltext mit::Garetien:Selinde von Wiesenbrück|Selinde von Wiesenbrück]] so vor, als würde sie schon eine Ewigkeit im Verlies dieses unbekannten Ortes ausharren. Tag um Tag verging, doch die Nächte waren am schlimmsten. Die Folter, die Grausamkeit und die abartige Wollust, der sie sich ausgesetzt sah, nahmen einfach kein Ende. Sie hatte schon zu Boron gefleht sie endlich bei sich aufzunehmen, doch er hatte er nicht geantwortet. Keiner der Götter hatte ihr Klagen erhört.
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Es kam [[Hauptdarsteller ist::Garetien:Selinde von Wiesenbrück|Selinde von Wiesenbrück]] so vor, als würde sie schon eine Ewigkeit im Verlies dieses unbekannten Ortes ausharren. Tag um Tag verging, doch die Nächte waren am schlimmsten. Die Folter, die Grausamkeit und die abartige Wollust, der sie sich ausgesetzt sah, nahmen einfach kein Ende. Sie hatte schon zu Boron gefleht sie endlich bei sich aufzunehmen, doch er hatte er nicht geantwortet. Keiner der Götter hatte ihr Klagen erhört.
  
Wieder einmal öffnete sich die Tür und [[Briefspieltext mit::Garetien:Claudio di Conserrano|Claudio di Conserrano]] trat ein, in einen prächtigen tief blauen Samtgehrock gewandet.
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Wieder einmal öffnete sich die Tür und [[Hauptdarsteller ist::Garetien:Claudio di Conserrano|Claudio di Conserrano]] trat ein, in einen prächtigen tief blauen Samtgehrock gewandet.
  
 
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„Wie ist das werte Befinden, meine Dame?“ flötete er selbstverliebt.
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2014, 16:15 Uhr

Grafschaft Eslamsgrund, Baronie Gallstein, Burg Mor'Tres


Es kam Selinde von Wiesenbrück so vor, als würde sie schon eine Ewigkeit im Verlies dieses unbekannten Ortes ausharren. Tag um Tag verging, doch die Nächte waren am schlimmsten. Die Folter, die Grausamkeit und die abartige Wollust, der sie sich ausgesetzt sah, nahmen einfach kein Ende. Sie hatte schon zu Boron gefleht sie endlich bei sich aufzunehmen, doch er hatte er nicht geantwortet. Keiner der Götter hatte ihr Klagen erhört.

Wieder einmal öffnete sich die Tür und Claudio di Conserrano trat ein, in einen prächtigen tief blauen Samtgehrock gewandet.

„Wie ist das werte Befinden, meine Dame?“ flötete er selbstverliebt.

Sie wusste mittlerweile, dass es das beste war, einfach gar keine Antwort zu geben. Also schwieg sie.

Er reichte ihr einen Becher mit Wasser. Gierig trank sie daraus, denn es war schon über einen Tag her, seitdem der tumbe Folterknecht ihr etwas gebracht hatte.

„Ich habe gute Neuigkeiten für Euch, Ihr dürfte dieses Gefängnis bald verlassen. Obwohl euer Gemahl nicht getan hat, worum Ihr ihn gebeten habt.“

Sie erinnerte sich noch zu gut an die gemeinen Zeilen, die sie hatte schreiben müssen, nur um sich ein wenig mehr Folter zu ersparen. Sie schämte sich, denn ihre Nachgiebigkeit hatte ihr nichts erspart.

„Wann kann ich dieses Loch endlich verlassen,“ fragte sie kleinlaut.

„Sehr bald,“ entgegnete der Liebfelder trocken. „Um genau zu sein, sobald das Gift wirkt, welches Ihr gerade getrunken habt.“

Auf seinem Gesicht zeigte sich ein wölfisches Grinsen und er lachte schließlich leise.

Verzweiflung stieg in Selinde hoch. Was hatte sie nur getan, um so etwas erdulden zu müssen? Panisch blickte sie sich um und spürte bereits, wie ihre Sicht nachließ und ihre Kraft schwand. Sie kämpfte die Angst nieder, denn wenn Golgari sie endlich holen würde, dann wären die Qualen endlich zu Ende.