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Für Nimmgalf war die Niederlage demütigend. Er hatte die Fähigkeiten des Pfalzgrafen unterschätzt, was ihm am Ende zum Verhängnis wurde. Ein Trost war ihm lediglich, dass der Pfalzgraf nun nicht mehr auf der Forderung der ausstehenden Schuldensumme bestand. | |||
Udilbert war hingegen als Sieger aus der Sache herausgegangen. Er hatte dem arroganten Hirschfurter gezeigt, dass ihm all seine Truppenstärke am Ende doch nicht zum Sieg verholfen konnte. Seine Beharrlichkeit (oder war es sein Dickschädel?) hatte sich am Ende ausgezahlt. Und er war froh, dass seine [[Briefspieltext mit::Garetien:Quelina von Hardt|Tochter]] nun endlich vermählt werden würde, und das auch noch mit einem der [[Hauptakteure sind::Garetien:Haus Horschfurten|Hohen Häuser]] Garetiens. Damit würde er seine Position in der Adelswelt festigen. | |||
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Version vom 31. Januar 2026, 07:13 Uhr
Herrschaft Hornau, 30. Travia 1045
Nach der Niederlage im Duell zog Nimmgalf die Truppen vor Burg Hornbach ab. Alle kehrten in ihre jeweilige Baronie zurück. Doch auch Pfalzgraf Udilbert von Hardt hielt sein Wort. Nachdem der Vetrag zur künftigen Schließung eines Traviabundes - man einigte sich auf das Jahr 1047 - unterzeichnet war, was Nimmgalf trotz des lautstarken Protestierens von Ritter Fredalf schließlich zähneknirschend vollzog, zog auch Udilbert seine Truppen von Burg Hornbach ab und kehrte zur Pfalz Randersburg zurück. Eine Ausgleichszahlung gab es nicht.
Für Nimmgalf war die Niederlage demütigend. Er hatte die Fähigkeiten des Pfalzgrafen unterschätzt, was ihm am Ende zum Verhängnis wurde. Ein Trost war ihm lediglich, dass der Pfalzgraf nun nicht mehr auf der Forderung der ausstehenden Schuldensumme bestand.
Udilbert war hingegen als Sieger aus der Sache herausgegangen. Er hatte dem arroganten Hirschfurter gezeigt, dass ihm all seine Truppenstärke am Ende doch nicht zum Sieg verholfen konnte. Seine Beharrlichkeit (oder war es sein Dickschädel?) hatte sich am Ende ausgezahlt. Und er war froh, dass seine Tochter nun endlich vermählt werden würde, und das auch noch mit einem der Hohen Häuser Garetiens. Damit würde er seine Position in der Adelswelt festigen.
Ein paar Tage später wurde der junge Knappe Danos auf dem kleinen Bronanger der Stadt Hornbach beigeseztz. Auch seine große Familie war dazu aus gräflich Luring angereist um von ihrem Sprössling Abschied zu nehmen. Die junge Dythlind weinte unaufhörlich, und legte ihm zum Abschied eine Rose ins Grab. Er war ihr in einer schlimmen Lage zur Hilfe gekommen und hatte dies letztlich mit seinem Leben bezahlt. In ihrer Erinnerung und in ihrem Herzen würde er immer Danos der Ritterliche bleiben.
Derweil baumelte hinter Burg Hornbach die Leiche des Waffenknechtes Elgor von einer Eiche als deutliche Mahnung, dass Disziplinverstöße auch und gerade in schwierigen Situationen Konsequenzen haben.