Garetien:Simiona di Silastide-Marvinko: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 17. August 2016, 11:36 Uhr
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Basiswerte: LeP 29, AuP 31, KaP 36, ST 15; MR 10, INI 20+W6
Baroniekennziffer: Gar-III-07
Quellen: Garether & Märker Herold (div), Intrigenspielchen Teil 1-13, in Waldstein nichts Neues, Machtgeflüster, Schatten über Waldstein, bis dass dein Tod uns scheidet, Gedankengift, Im Finsteren Forst, Die Höhle des Löwen
Charakterbeschreibung und -historie
Vorgeschichte: Geboren wurde Simiona im Jahre 6 Hal als Tochter von Adriano di Silastide, eines Liebfeldischen Signors und treuen Gefolgsmannes Graf Croenars von Marvinko, und Samara von Marvinko, einer jüngeren Halbschwester des Grafen. Ihre Mutter konnte sie nicht ausstehen, doch ihren Vater vergötterte sie. Dieser wurde jedoch auf dem Schafott hingerichtet, nachdem er ihre Mutter und ihren damaligen Geliebten aus Rache mit dem Rapier durchbohrt hatte, nachdem er sie in flagranti erwischt hatte. Simiona brauchte lange, um diesen Schock zu überwinden. Danach verbrachte sie noch einige Zeit am Hofe ihres Onkels, des Grafen Croenar von Marvinko, bevor sie dann zur Weiterbildung nach Vinsalt zog. Dort lernte sie den garetischen Baron Nimmgalf von Hirschfurten kennen und sie verliebten sich. Er nahm sie mit aus dem Horasreich, wo sie sich ohnehin inzwischen mehr Feinde als Freunde gemacht hatte, nach Garetien, wo sie ihn schon nach wenigen Götternamen ehelichte. Ihr erstes Kind, Randolf von Hirschfurten, wurde dann im Tsa 1026 BF geboren, ihr zweites, Racalla, dann im Peraine 1027 BF. Im Jahr des Feuers trennten sich die Wege von Nimmgalf und Simiona (s.u.).
Charakter/Meisterinformationen: Die Gemahlin des Barons von Hirschfurten spielte lange Zeit ein doppeltes Spiel. Auf der einen Seite mimte sie die gute und treue Ehefrau des Barons, die keinem was zuleide tun konnte (was ihr auch meist perfekt gelang), nur um in unbeobachteten Momenten ihrer wahren Leidenschaft nachzugehen: dem skrupellosen Intrigieren und dem Befriedigen ihrer persönlichen Machtgier. Das Königreich Garetien betrachtete sie dabei als große Spielwiese, auf der sie nach belieben ihre Fäden zog. Dabei kannte sie nahezu keine Grenzen: Raub, Erpressung, Entführung und vor allem gezielter Mord (meist aus eiskaltem Kalkül oder aus purem Vergnügen), standen ganz oben in der Wahl ihrer Mittel. Hervorragend durch ihren Vater als Meisterschützin an Balestra und Balestrina sowie im bewaffneten Nahkampf mit Rapier und Linkhanddolch ausgebildet, waren ihre Anschläge stets von äußerster Präzision geprägt und fast immer tödlich. Bevorzugt setzte sie dabei ihre maßangefertigte Bolzen-Repetier-Balestra ein, der wohl modernsten und tödlichsten Schusswaffe im Königreich. Auch vor Gifteinsatz und Geweihtenmord schreckte sie nicht zurück, solange es ihren meistens von Macht- und Habgier geprägten Zielen diente. Menschen betrachtete sie dabei nur als Werkzeuge, die entsorgt wurden, wenn sie nutzlos geworden waren.
Eine ihrer Intrigen brachte ihr das Amt der gräflichen Kämmerin, einem ihrer Gefolgsleute das des Waldsteiner Grafschaftsrates, und ihr selbst den Respekt und die Freundschaft der elfischen Gräfin Allechandriel Quellentanz ein. Die Comtessa war ein Mensch, der buchstäblich über Leichen geht, und dabei keinerlei Skrupel kannte, eine der wenigen wirklich bösen Machtgestalten Garetiens. In den Ereignissen rund um das Jahr des Feuers gelang es ihr schließlich, die Macht in Leihenbutt und den umliegenden Baronien an sich zu reißen, unter anderem auch in Ulmenhain, der ehemaligen Baronie Dexter Nemrods. Als ihr Gatte Nimmgalf einen Teil ihrer dunklen Machenschaften aufdecken konnte, fasste er den Beschluss sie zu verlassen. Er floh aus der eigenen Burg und entführte dabei ihren gemeinsamen Sohn Randolf. Mit ihm begab er sich ins Exil nach Syrrenholt zu seinem Bundesbruder Erlan. Simiona versuchte mehrfach, seiner wieder habhaft zu werden. Während der Namenlosen Tage 1027 BF geschah das Unfassbare: angestiftet von einem Hohen Geweihten, dem Grafen Sefirin Ishayadan zu Laescadir bekannte sie sich zum Glauben an den dunklen Gott, ließ alle zwölfgöttlichen Geweihten Leihenbutts ermorden, schändete den örtlichen Traviatempel und opferte in einer unheiligen Zeremonie das Herz eines ihrer ehemaligen Gefolgsleute, der sie verraten hatte, und ihren linken kleinen Finger. So empfieng sie die Weihe so zu einer Priesterin des Namenlosen. Dieser Schritt verlieh ihr ungeahnte Macht im Kampf um ihren Mann Nimmgalf und um die Vorherrschaft im nördlichen Garetien.
Im weiteren Verlaufe des Jahrs der Feuers kam es zu kleineren Scharmützeln mit den Schergen der Varena von Mersingen, der Usurpatorin von Puleth, die aus die Drachenmeisterin genannt wird. Eine zeitlang mischte die Comtessa auch bei der Rangelei um die Vorherrschaft der benachbarten Baronie Bärenau in Hartsteen mit, in der sie einige Erfolge erzielen konnte. Gegen Ende 1030 BF zog sie sich aber in Teilen aus Bärenau zurück um sich anderen Zielen zu widmen. Im Reichsforst und an anderen geheimen Orten ließ sie ihre Schergen nach Relikten des Namenlosen suchen. Ihr großes Ziel lag jenseits der Sphären und war von größere Hybris, als selbst ihre engsten Vertrauten ahnen konnten. In der zweiten Jahreshälfte 1031 BF spitze sich für sie die Lage zu, nachdem es Rittern vom Orden des Heiligen Zornes gelungen war, näheres über die Vorgängen in Leihenbutt in Erfahrung zu bringen, und nach außen zu tragen. Im Ingerimm raubte sie mit einigen Schergen die Garteher Nordlandbank aus und erbeutete dabei Gold im Wert von etwa 50000 Dukaten, um auch weiterhin die sündhaft teuren Söldnerheere unterhalten zu können, die sie zum Schutz nach Leihenbutt zusammengezogen hatte. In den Namenlosen Tagen 1031/1032 BF empfing sie den 4. und letzten Weihegrad zur Hohepriesterin des Dunklen Gottes und opferte dafür ihren Schatten und das Leben einer gefangenen Ordensritterin.
Im Rondra 1032 BF sah sie sich mit dem Heerzug wider die Finsternis konfrontiert, der von ihrem Gemahl Nimmgalf ins Leben gerufen wurde, um Leihenbutt zurück zu erobern. Trotz großer Verluste bei ihren Söldnern in der Schlacht bei Wegfeld gelang es ihr mit Dunklen Wundern und Dämonenmacht Nimmgalfs Heerzug im Massaker von Leihenbutt zu zerschlagen. Anschließend gelangte sie bei einer Konfrontation mit Nimmgalf durch Verrat einer seiner Offizierinnen an die Trollklinge, die sie benötigte um die Namenlose Stadt, das Äonengefängnis von Kerbhold dem Ketzer zu erreichen. Ihr Ziel war es, jenen äonenalten trollischen Hohepriester zu befreien und von ihm den Wahren Namen des Namenlosen zu erfahren, um letzteren damit zu stärken, so dass er sich erheben und wieder herrschen könne. Simiona fand ihr Ende durch die Hände ihres Ex-Mannes in einem furiosen Finale. (Siehe: Kosmische Gewalten.