Garetien:Trisdhan Ulaman von Hartsteen

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Version vom 14. November 2010, 14:24 Uhr von Hartsteen (D | B)
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Der junge Edle Trisdhan von Hartsteen ist der älteste Sohn von Alrik von Hartsteen und Emeralda Ulaman von Albernia. Seine Prinzliche Durchlaucht Trisdhan ist derzeit Gesandter des Hauses Hartsteen am Herzogenhofe zu Elenvina.


Anlässliches des Turniers in Darpatien 1027 BF

Auch das Haus von Hartseen möchte selbstverständlich nicht hinter den anderen großen Häusern des reiches zuzrückstehen und versucht gleichermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, indem es den jungen Trisdhan von Harsteen, einen Enkel des Barons von Hutt in den Kampf um die „holde zukünftige Gräfin“ schickt. Nicht nur, dass die Hartsteens hier eine formidable Möglichkeit sehen, nach langer Zeit einmal wieder Grafenboden unter die Füße zu kriegen, nein, gleichzeitig bietet sich für den alten Sighart die gute Möglichkeit, den skandalträchtigen Enkel ein wenig außerhalb des eigenen Gesichtskreises und den Ambitionen auf die Grafschaft Hartsteen zu bekommen.

Zwar hat sich der junge Trisdhan, der im Jahre 34 Hal (1027 BF) seinen 21sten Tsatag feiern wird im Reiche Rauls des Großen noch nicht sonderlich hervorgetan, im Reiche der Horaskaiserin jedoch fiel der junge Mann, den man dort in einer Klatschgazette einmal „den lüsternen Junker“ nannte, unangenehm auf: Zunächst war da der peinliche Vorfall auf der Warenschau zu Grangor vor gut drei Jahren, als der junge Trisdhan, leidlich angetrunken, des Nächtens an den großen Verkaufspavillion einiger tulamidischer Händler pinkelte. Des weiteren machte der junge Trisdhan von sich Reden, als er auf einem Vergnügungsschiff, das zwischen den Zyklopeninseln kreuzte, nicht nur im Rausche seine Manneskraft an gleich sieben Matrosinnen und Gesellschafterinnen bewies, sondern auch noch beim Füttern der Fische sich so weit über die Reeling lehnte, dass er unversehens über Bord ging. So musste die „Stern von Rethis“ drei Stunden ihre Fahrt unterbrechen, bevor der stramme Jüngling, der sich zum Glück in den Armen der diversen Damen nicht vollkommen verausgabt hatte und sich mit müden Gliedern über Wassser halten konnte, aus demselben gezogen wurde.

Auch ein weiterer Vorfall sei hier nicht unerwähnt. Als Trisdhan nämlich im letzten Sommer abermals im Horasreiche weilte, wurde er von einem Schreiber des Sheniloer Handelsblattes auf seine hübsche Begleitung - drei überaus leicht bekleidete Damen - angesprochen. Als der arme Schreiberling dann ein Skizzenportrait des Vierblattes anfertigen wollte, platzte dem jungen Trisdhan der Kragen, er entriss dem Unglückseligen seinen Schreibblock, rollte ihn zusammen und drosch furchtbar auf den Fliehenden ein.

All diese Tatsachen sind, wie gesagt, im Mittelreiche so gut wie gar nicht bekannt, haben doch die erlauchteren Mitglieder des Hauses Hartsteen bisher alles darangesetzt, einen Mantel des Schweigens aus Bestechungsgeldern, Abfindungen und anderlei Zuwendungen über die Ausfälle des lüsternen Junkers zu breiten.

Doch kommen wir auch einmal zur Habenseite des Persönlichkeitskontos Trisdhans, denn hier sind insbesondere zwei Punkte zu nennen: Erstens ist er nämlich ein exzellenter, wenn auch recht draufgängerischer Turniergänger, zum zweiten sieht er auch noch blendend aus. Sprich, er wird wann immer möglich versuchen sich in seinem Draufgängertum zu sonnen, spektakulärste Rei-teraktionen durchführen (und es wäre schön, wenn ihm auch irgendeine besonders schöne Aktion auf dem Turnier gelingen würde, z.B. das stehend reiten in voller Gestechrüstung oder etwas ähnlich aufsehenerregendes).

Die Reaktion auf das Aussehen der Grafentochter wird erst einmal Bestürzung sein, die aber nur einen Sekundenbruchteil anhält. Er hat gewiss im Gefolge der „Holden“ die eine oder andere hübsche, wenn nicht gar valpotöse Zofe oder Magd erblickt. Für seine Nächte in Schetzeneck sollte seiner Meinung nach also gesorgt sein.

Setzt ihn ein wie ihr wollt: Als Turniersieger wird er gewiss für den einen oder anderen skandal in Schetzeneck sorgen, ansonsten wäre es auch gut möglich, dass man ihn bereits während des Turniers mit der Knappin von Baron oder Ritter XY in den Ställen oder sonstwo in eindeutiger Situation erwischt ...

Falls er für einen Skandal sorgt, wird man auf Reaktionen vom Hutten bestimmt nicht lange warten müssen...


(J. Hegel, H. Brendel, Hartsteen)