Geschichten:Reichsforster Ränke - Einmarsch in Randersburg

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Schloss Nuzellfels, 25. Efferd,

Es war eine recht imposante Streitmacht, die Nimmgalf von Hirschfurten in kürzester Zeit vor den Toren von Schloss Nuzellfels versammelt hatte. Zu den etwa 150 Soldaten des Reichsforster Heerbannes kamen noch gut drei Banner Bewaffnete aus den befreundeten Baronien, so dass über dreihundert Streiter auf den Abmarschbefehl des Reichsforster Heermeisters warteten. Nach einer kurzen ergreifenden Ansprache setzte sich die Streitmacht schließlich nach Norden in Bewegung.

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Am späten Nachmittag erreichte man schließlich die kleine Stadt Hornbach. Da Nimmgalf den Heerzug nicht angekündigt hatte, blieben die Tore zunächst geschlossen. Erst nach zähen Verhandlungen mit der Bürgermeisterin Danka Bucking, konnte der Heerzug schließlich passieren. Wobei Nimmgalf versicherte, dass man keinen längeren Aufenthalt in der Stadt plante, da sein Ziel ja die Burg Hornbach war. Anschließend bezog man die Stellungen ausserhalb der Pfeilschussweite vor der Burg. Nimmgalf schickte Tsaiane mit ein paar Eskortsoldaten unter Parlamentärsflagge los, um zu signalisieren, dass man verhandeln wollte.

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Pfalzgraf Udilbert war der Aufmarsch der Reichsforster Truppen nicht verborgen geblieben. Er hatte natürlich mit einer Reaktion des Hirschfurter Barons gerechnet, aber dass er hier gleich mit mehreren Hundertschaften auflaufen würde, war dann doch mehr als er erwartet hätte. Dennoch war er sich seiner Position nur allzu gut bewußt, und schickte seinen Ritter Sigman von Karrenstein los, um mit den Parlamantären zu verhandeln.

Die Unterhändler trafen etwa 100 Schritt vor dem Tor der Burg aufeinander.

"Die Götter zum Gruße, Sigman", eröffnete Tsaiane das Gespräch. Sie kannte den windhager Ritter gut, hatten sie doch schon beim Kaiserturnier 1041 die Lanzen gekreuzt. "Ich will gleich zum Punkt kommen: mein Herr Baron Nimmgalf fordert die sofortige Freilassung aller Geiseln und die widerstandslose Übergabe der Burg. Dazu noch eine Wiedergutmachung in Höhe von 1000 Dukaten für die verursachten Schäden. Dafür gewährt er Euch und eurem Herrn dann freien Abzug!"

Sigman grinste nur amüsiert. "Auch ich grüße Euch, Tsaiane. Zu meinem Bedauern sieht mein Herr, Pfalzgraf Udilbert von Hardt, sich außer Stande irgendwelchen Forderungen zu entsprechen, solange seine Forderung in Höhe von 17000 Dukaten gegenüber Baron Nimmgalf nicht beglichen wurde! Die von euch genannte Wiedergutmachungssumme dürfte in etwa den seit dem Überschreiten der Zahlungsfrist angefallenen Zinsvolumen entsprechen. Um es kurz zu machen: zahlt meinen Herrn aus, dann wird er Burg und die Bewohner wieder freilassen!"

"Ich fürchte, das wird meinem Herrn nicht gefallen!" entgegnete Tsaiane. Dann trennten sich die Parlamentärsgruppen wieder.

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Nachdem Tsaiane Nimmgalf berichtete, was sie von Ritter Sigman erfahren hatte, war Nimmgalf wie erwartet stinksauer.

"Was bildet der Kerl sich ein? Ich soll klein bei geben? Kommt nicht in Frage! Er wird es tun."

"Danach sieht es momentan aber leider nicht aus. Und was willst du jetzt machen?" fragte Tsaiane ihn.

"Wir belagern die Burg!" entschied Nimmgalf schneidend. "Er wird schon noch zur Besinnung kommen."



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25. Eff 1045 BF zur mittäglichen Traviastunde
Einmarsch in Randersburg
Kriegsrat


Kapitel 7

Autor: Nimmgalf